Moto Trophy – weiterhin aktiv
Als
langjähriger Veranstalter organisierte Klassik Motorsport e.V. mit der Moto
Trophy eine Rennserie unter der Sporthoheit der nationalen
Motorradsportverbände, die in der FIM Europe zusammengeschlossenen sind. Diese
von den Sportverbänden offiziell genehmigten Veranstaltungen fanden teilweise
auf bekannten Grand-Prix und Weltmeisterschafts-Rennstrecken im In- und
benachbarten Ausland statt. Dabei waren und sind die hohen Sicherheitsauflagen
der Sportbehörden für die Teilnehmer einzuhalten.
Damit
verbunden sind zwangsläufig höhere Kosten für Ambulanz, Ärzte,
Streckensicherung und einiges mehr gegenüber den Track-Day-Anbietern. In den
letzten Jahren sind nach der Coronakrise die Preise für die Anmietung der
Rennstrecken gestiegen. Die wirtschaftliche Durchführung unserer
Veranstaltungsserie Moto Trophy mit Jahres-Meisterschaftswertung ist zumindest
auf diesen Rennstrecken nicht mehr kostendeckend durchführen.
Dennoch
führen wir einige Veranstaltungen weiterhin durch oder unterstützen befreundete
Veranstalter. Dazu gehört u.a. das Auftakttraining auf der französichen
Rennstrecke in Mirecourt, das Flugplatzrennen in Walldürn, das mittlerweile
einzige Flugplatzrennen in Deutschland, als Partner die Zweitaktklassen beim
Frohburger Dreieckrennen und bei der Sachsenring Classic. Mit weitere
Kooperationspartnern sind wir im Gespäch.
Somit
kommen wir dem Wunsch vieler Fahrer nach weiterhin auf der Rennstrecke in
Kontakt zu bleiben. Schließlich entstanden über die lange Zeitspanne
Freundschaften, die auf der Strecke immer wieder erneuert werden. Wir bedanken
uns bei allen Teams, Fahrern, deren Helfer, Angehörigen, Freunde der Serie und
bei unseren Partnern, die uns jahrelang treu waren. Mögen die vielen während
dieser Zeit unter den Fahrern und unserem Organisationsteam freundschaftlich
entstandenen Kontakte noch lange Bestand haben.
Euer
Orga-Team
Aktuelles
Obwohl in dieser Saison mehrere Fahrer die Honda Talent Challenge in Richtung Northern Talent Cup verlassen haben, hat die Serie nichts an Spannung verloren. Neue junge Nachwuchsfahrer aus den Mini-Bike-Serien sind nachgerückt. Sie sammeln erstmals Erfahrungen auf den großen Rennmotorrädern nach dem Umstieg auf die Honda NSF 250 R. Auch die Strecken sind alle neu und im Vergleich zu den Kart-Strecken recht lang. Überraschend schnell geschah der Umstieg, fast spielerisch.
Sie besitzt einen besonderen Ruf, die Rennstrecke im niederländischen Assen. „Cathedral of Speed“ wird sie genannt, diesen Beinamen hat sie sich auch verdient. Entsprechend groß war die Freude der Fahrer des Kawasaki Ninja ZX-4 Cup dort zu fahren. Sie fieberten der Veranstaltung entgegen, die im Rahmen der Moto Trophy Rennserie ausgetragen wurde. Waren doch eine Woche zuvor die Grand Prix Stars beim Großen Preis der Niederlande zu Gast auf der legendären Rennstrecke im Norden des Landes. Seit Beginn der Motorrad-Weltmeisterschaft 1949 findet auf dem mehrmals umgebauten Kurs die Weltmeisterschaftsläufe statt, nur durch die Corona-Pandemie unterbrochen. Diese Historie besitzt keine andere Rennstrecke der Welt.
Auch in diesem Jahr wird wieder ein Weltmeister in Walldürn anwesend sein: Jon Ekerold. Der gebürtige Südafrikaner, der seit Jahrzehnten in Deutschland lebt, besucht den Wallfahrtsort über das Wochenende. Seine im letzten Jahr vorgestellte Biografie signiert er persönlich für all seine Freunde und Fans.
Jon Ekerold freut sich darauf, die Fragen seiner Anhänger zu beantworten und ihnen die Möglichkeit zu geben, ein Stück Renngeschichte hautnah zu erleben. Mit seiner charmanten und zugänglichen Art wird er sicherlich viele Herzen gewinnen und die Begeisterung für den Motorradsport weiter entfachen. Walldürn wird erneut zu einem Treffpunkt für Motorsportbegeisterte, die die einmalige Chance haben, einem ihrer Idole zu begegnen und unvergessliche Momente zu erleben.